Dominic Flandry - Im Dienst der Erde

von Poul Anderson

Starkrad ist eine Welt voller Wasser - hier kämpfen sowohl zwei einheimische Rassen - ein Volk von seefahrenden Katzenmenschen und ein Volk von Unterwasserelfen - um die Vorherrschaft, sondern auch das terranische Imperium und das merseianische Imperium tragen durch die Unterstützung von jeweils eines dieser Völker einen harten Aufrüstungskonflikt aus. Auf den ersten Blick scheint aber Starkard für beide der Imperien keinen weiteren Wert zu haben. Alleine das im Schach halten des jeweiligen Kontrahenten scheint hier der einzige Zweck zu sein.

Fähnrich Dominc Flandry zählt zu den terranischen Hilfstrupp, der erst über dem Meer durch die Merseianer abgeschossen wird, dann von den Seefahrenden Katzenmenschen gerettet wird, wobei er direkt im Anschluss diese gegen einen Angriff der Seeelfen verteidigen kann.
Wieder an Land wird er erst nochmal Zeuge eines Angriff auf die Katzenmenschen und kann diese wieder gut verteidigen. Es folgt eine erste Annäherung an die vermeidlichen Gegner, die die Terraner in ihrer Unterwasserwelt und ihren Heimatstädten als Beobachter zulassen.

Längst hat Dominc Flandry das Interesse seiner Vorgesetzten geweckt und so wundert es nicht, das er einen adligen terranischen Verhandlungsführer, mit dessen Geliebten in das Herz des merseianischen Imperiums begleiten darf. Doch auch der Geheimdienst hat eine Aufgabe für Flandry, die ihm zur meist gejagten Person im Universum macht.


Die Lektüre dieses Taschenbuches, das seit Jahren in meinen Regal lag, hat mir meine Arbeitszeit vor kurzen aufs angenehmste verkürzt (im Zeitalter digitaler Vorführtechniken bietet der Job eines Kinovorführes wirklich viel Zeit zum schmöckern). Nach der kurzen Einführung der wichtigen Personen, nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und man steckt schnell drin in den Abenteuern des Dominic Flandry, der sich mit außergewöhnlichen Fremdwesen und gefährlichen Kampfhandlungen auseinanderzusetzen hat. Das Ganze macht mit der Zeit soviel Laune, dass man dies alles gerne verfilmt mal auf der Leinwand sehen möchte - da gute SF-Abenteuer ja noch immer Mangelware sind. So aber kann man dieses Buch - aber bitte greift zu eine der Neuauflagen - da meine Ausgabe aus den 1980er Jahren vor Druckfehlern nur so strotzte (jeder Perry Rhodan Roman ist da besser) als wirklich unterhaltsames SF-Abenteur-Kopfkino nur empfehlen.

Imperessum und Autor: j.kluge.nohlstraße 120,46045 Oberhausen